Volleyball Academy Zürich

25.05.2022, 11:17

Die Volleyball Academy Zürich geht neue Wege

Nach ihrer zweiten erfolgreichen Saison seit Bestehen, geht die Volleyball Academy Zürich neue Wege und baut das sportliche Angebot durch die Zusammenarbeit mit ausgewählten Vereinen weiter aus. Neu sind der VBC Aadorf (NLB) und der VBC Kanti Baden (NLB) Partnervereine der Volleyball Academy Zürich und sollen helfen, den Athletinnen einen lückenlosen Athletenweg zu bieten.
Ausschlaggebend für die eingeschlagene Richtung waren für die Verantwortlichen der Volleyball Academy Zürich folgende Punkte:

  • Es zeigt sich, dass sich die Nationalen Nachwuchsvereine schon nach zwei Jahren ein gewisses Renommee erarbeitet haben, was sich auch in der Anzahl interessierter und geeigneter Athletinnen zeigt. Startete die Volleyball Academy Zürich mit acht Spielerinnen in allen Trainings in die Saison 2020/2021, sind es in der kommenden Saison bereits 17. Immer mehr Athletinnen erkennen den Wert einer koordinierten sportlichen und schulischen Ausbildung und sind bereit, ihr gesamtes Umfeld für das Volleyball zu verändern. Obwohl es sich in der Gruppe um eine Talentauswahl handelt, besteht eine grosse Heterogenität bzgl. Alter, Entwicklungsstand, Volleyballalter und sportlicher Fähigkeiten. Um dieser Rechnung zu tragen, ist das Trainieren in Gruppen unumgänglich und auch ein Spielteam ist nicht mehr ausreichend.

  • Nach dem FTEM-Modell bewegen sich die Athletinnen in den Nationalen Nachwuchsvereinen in der Phase T3 und sollen für den Schritt in die nächste Phase vorbereitet werden, die etwa dem Niveau der NLA gleichgestellt werden kann. Obwohl es auch in der 1. Liga durchaus möglich ist, durch taktische Vorgaben den Spielerinnen immer mehr Aufgaben zu geben, scheint der Schritt in ein NLA-Team doch noch sehr gross zu sein. Daher wurde schon vor Jahresfrist über Möglichkeiten einer Integration der Athletinnen in der NLB diskutiert. Diese Lücke auf dem Athletenweg soll durch die Zusammenarbeit mit den genannten Partnervereinen geschlossen werden. Durch diesen Schritt ist es nun möglich, den Athletinnen auch bzgl. Spielniveau das für ihren momentanen Entwicklungsstand optimale Umfeld zu bieten.

  • Ein weiterer Aspekt, der zu dieser strategischen Entscheidung geführt hat, war die Tatsache, dass sich die Athletinnen auf ihrem Weg in den Leistungssport immer wieder neu beweisen müssen. Der Umgang mit neuen Persönlichkeiten (Trainer/innen, Mitspielerinnen…), Philosophien und Umfeldfaktoren ist Teil einer ganzheitlichen Ausbildung und für den Erfolg einer möglichen späteren Karriere unerlässlich.

Aus den genannten Gründen freut es die Volleyball Academy Zürich sehr, mit den zwei Partnervereinen gemeinsam in die Zukunft zu gehen und die Athletinnen auf ihrem Weg zu unterstützen.

In der Saison 2022/2023 werden voraussichtlich drei Athletinnen diesen Schritt in die Partnervereine gehen. Dabei bleibt die gesamte Ausbildungsverantwortung bei der Volleyball Academy Zürich, die Athletinnen absolvieren jedoch alle Trainingseinheiten mit den Partnervereinen und sind vollumfänglich Teil des jeweiligen Teams. Verantwortliche Betreuungspersonen seitens der Partnervereine stehen für einen reibungslosem Ablauf vor Ort ein und werden von Seiten der Volleyball Academy Zürich durch Marco Back unterstützt, der in regelmässigen Abständen Trainingseinheiten der Partnervereine besuchen wird. Neben der Ausbildungsverantwortung im sportlichen Sinne, ist die Volleyball Academy Zürich auch weiterhin für die Koordination der schulischen Ausbildung, die athletische Ausbildung sowie die Belastungssteuerung verantwortlich.

Bericht von Frieder Strohm - Geschäftsführer